Bauchweh ade!

am 09.01.2016

Unseren Beitrag anfang letzten Jahres können wir mit Baby Miko leider wieder unterschreiben: Gemeine Bauchkrämpfe und Blähungen - Vor allem die ersten drei Monate können für die Kleinen sehr anstrengend sein. Auch uns hat es nicht verschont. Ein paar Tipps, die hoffentlich helfen.

„Bauchweh – ade“, das würde ich mir aktuell für unseren kleinen Zwerg wünschen. Ich esse super „stillbewusst“: keine Zwiebeln, kein Knoblauch, Kohl, Linsen, zu saures Obst und, und, und sogar meine geliebten Tomaten lasse ich weg und Milch konsumiere ich auch limitiert. Trotzdem hat der Kleine Bauchkrämpfe und ganz ehrlich, man kann auch nicht gar nichts mehr essen. Das tut weder mir noch ihm gut. Da Matilda auch schon unter Bauchschmerzen litt, sind wir quasi „alte Hasen“ und teilen gerne diese Tipps:

1. Niedliches Bauchweh-Ade Körnerkissen von Hansekind , ca. 14 €

1. Alternativ: herzige Körnerkissen von mybabyloon, ca. 15 €

2. Wohltuendes Fenchel-Kümmel-Öl für Kinder von der Bahnhof-Apotheke, ca. 8 €

3. Sab Simplex. Bei Blähungen. Über Versand Apotheke, ca. 4 €

4. Wala Carum Kümmelzäpfchen. Über Shop Apotheke, ca. 5 €

5. Bäuchlein-Bär Tee von Sidroga über Shop Apotheke, ca. 4 €

6. Der Fliegergriff. Einfach Immer und überall und auf dem Bauch liegen, wenn man dabei ist (nicht nachts)

Vor allem gegen abends war die Verzweiflung groß. Akuter Schlafmangel macht es noch schlimmer. Ansatzweise müssen sich so Eltern mit Schreibabys fühlen. Was hilft außer tragen, tragen, tragen?

1. Für uns am hilfreichsten definitiv das Körnerkissen! In der Mikrowelle erwärmt, war es die ersten Monate Matildas ständiger Schlafbegleiter und auch Miko mag die Wärme. Was früher vielleicht Wärmflaschen waren, sind heute Kernkissen. Sicherer, da kein heißes Wasser austreten kann. Natürlich darf man sie nicht zu heiß machen. Das Kissen hat quasi im Schlafsack mitgeschlafen und ihr wirklich sehr geholfen. Gibt es in allen Varianten und Größen.

2. Kümmel-Öl wurde uns bereits im Krankenhaus mitgegeben. Dieses hier haben wir in einer Apotheke entdeckt und sind ohnehin Fan der Produkte der Bahnhof-Apotheke. Schön im Uhrzeigersinn einmassieren (Geruch ist etwas gewöhnungsbedürftig) und sich auf kräftiges Pupsen gefasst machen…Allerdings nicht kurz nach dem Trinken, sonst spuckt das Baby schnell.

3. Sab simplex: Hilft bei Blähungen. In den ersten Monaten unser ständiger Begleiter. Wenn es nicht geholfen hat, dann zumindest beruhigt. Schmeckt süßlich. Ein paar Tropfen auf den Schnulli und es ging schon etwas besser. Leider recht teuer, also beser die große Flasche kaufen. Noch ein kleiner Tipp: Wenn Babies Milchpulver bekommen: ein paar Tropfen in die Milchflasche und die vielen Luftblasen verschwinden sofort und es kommt weniger zu Blähungen. Vor allem bei Kindern, die damit Probleme haben und sich mit dem Bäuerchen schwer tun, hilft es anfangs. Irgendwann braucht man es dann nicht mehr.

4. Zäpfchen. Wirklich nur, wenn es nicht mehr anders geht. Bei uns war es Verstopfung. Da man mechanisch eingreift, sollte man es damit nicht übertreiben. Geholfen hat es aber schon.

5. Bäuchlein-Bär Tee mit Fenchel. Hilft den Bauch zu beruhigen. Lässt sich prima in kaltem und heißem Wasser auflösen.

6. Der Fliegergriff! Himmel hat mich dieser Begriff anfangs verrückt gemacht. Vor allem, als Matilda noch mini mini war. Man traute sich kaum, sie so hinzulegen. Mit jedem Tag, an dem das Selbstvertrauen wuchs, ging auch das einfacher und es hat ihre Beschwerden wirklich gelindert. Gegen Ende waren wir nurnoch so unterwegs: Flieger hoch und wieder runter immer durch das Wohnzimmer. So oder eben tragenderweise im Weego. Auch gut: Auf dem Bauch lagern; am besten auf einem Kissen (z.B. Wurst aus Mulltuch oder Handtuch formen). Dieser Druck auf den Bauch tut ihnen gut. Natürlich nur, wenn man selbst in Reichweite ist und niemals nachts ohne Kontrolle.

6. Geduld! Ja, es geht wirklich vorbei. So blöd es klingt und so anstrengend es sein mag! Ich habe sie gehasst, die Menschen, die einem das gesagt haben. Aber: Es ist tatsächlich so, dass dieses Problem meist nach drei Monaten (so genannten drei Monatskoliken) nachlässt und es den Kleinen dann kaum noch zu schaffen macht. Im Grunde liegt es an einer Unreife des Verdauungstraktes. Deshalb haben Frühchen in der Regel fast immer damit zu kämpfen.

 

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