Coming home – und wie ist es dann so? Als kleine Familie?

am 13.03.2016

Wie es so ist? Mama, Papa, Pauline, Hannah & Emmi? Definitiv schöner als erwartet, chaotischer als jemals für möglich gehalten und wahrscheinlich erst wirklich nachzuvollziehen, wenn es dann selbst bei einem so weit ist. Ab wann wir ernsthaften Besuch empfangen können? Gefühlt eher ab Herbst als noch in diesem Sommer.

Und was hat sich nun wirklich geändert? 10 Facts…

1. Das erste Baby, in unserem Fall Pauline, erscheint einem riesig! Windeln, Händchen, Füsse erscheinen mir wie die eines wirklichen Kleinkindes

2. Im Umkehrschuss frage ich mich, war Pauline auch dermassen klein und zerbrechlich?

3. Die Angst, das zweite Baby nicht annähernd so doll lieben zu können wie das erste war bei mir ein echtes Problem und hat mich ganze 10 Monate beschäftigt. Sorge war Gott sei Dank unberechtigt.

4. Die Umstellung für Pauline ist enorm. Nicht nur, dass ein neues Baby mit nach Hause kommt, dass sie die Mama ab jetzt teilen muss und nicht mehr nur sie im Fokus ist. Die zusätzliche und bei uns noch fast größte Hürde war und ist es noch immer, dass Mama „noch“ nicht wieder die Alte ist. Aufgrund des Kaiserschnittes noch nicht wieder mobil zu sein, nicht heben zu dürfen oder auch Schmerzen zu haben – für ein fast zwei jähriges Baby schwer zu verstehen.

5. Dennoch, sie verstehen mehr als wir denken. Sätze wie: Nicht weinen, Mama kommt immer wieder“, oder „Mama setzen, Mama Schmerzen“ zerreissen mir fast das das Herz vor Rührung.

6. Papa rückt mehr in den Fokus, zumindest bei uns – und das ist toll zu sehen!

7. Praktisch bei einem kurzen Altersunterschied der Kleinen: Wir haben so gut wie nichts neu kaufen müssen. Fast alles war und ist griffbereit gewesen.

8. Überflüssige Käufe wie Babyschuhe unter Größe 19 werden direkt gelassen, Röcke, Kleider, Rüschenbodys werden durch praktische Bodys und Strampler ersetzt. Am Ende soll es doch gemütlich sein.

9. Die Geburt, der Kaiserschnitt, der Milcheinschuss und irgendwie alles rund ums Krankenhaus kommt direkt wieder in Erinnerung, wenn es dann soweit ist. Definitiv, auch wenn es bei Hannah komplett anders verlief als bei Pauline ein beruhigendes Gefühl zu wissen was auf einen zukommt.

10. Hilfe in jedem Fall in Anspruch nehmen. Mutter oder Schwiegermutter  direkt nach der Geburt (zu Besuch) oder wie mein Mann sagt „zum Dienst“ bei sich wohnen haben? Hilfe oder doch bloss zusätzliches Chaos? In jedem Fall immer Hilfe! Omas und Opa sind toll!

 

Und das schönste an einem kleinen Geschwisterlichen?

Ist zu sehen wie liebevoll (meistens zumindest) Pauline mit Hannah umgeht. Sie möchte bei allem dabei sein. Ihr kleine Trittleiter steht jetzt am Wickeltisch, die erste Frage nach dem Aufstehen sind Emmi und Hannah, es wird geküsst, gestreichelt und gekuschelt.

 

Und wer die unkomplizierte von beiden ist? Ich denke keine von beiden. Meistens liegt es an den Eltern, oder vielleicht auch nicht? Aber eines steht fest. Hannah wird definitiv weniger herum getragen als Pauline, es wird weniger Rücksicht auf Lärm und Geräusch genommen und auch sonst schläft es sich ganz gemütlich weiter, trotz einer an der Wange oder am Ärmel herumzerrenden Pauline. Ja, vielleicht ist es so, dass die Zweiten gelassener sein müssen, mehr einstecken und definitiv etwas robuster sind als die erst geborenen.

Geschwister haben zu dürfen ist grossartig und wir sind dankbar, dass unser Wunsch einer kleinen Familie in Erfüllung gegangen ist.

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