Muttertag in München: Dana und Emma Schweiger im Interview

am 10.05.2015

Sie sehen sich, mal abgesehen von der Haarfarbe, sehr ähnlich wie wir finden und sind super symphatisch. Dana Schweiger und ihre jüngste Tochter Emma. Beide waren zum Shoppen im Ingolstadt Village (mit Meet & Greet der jungen Schaupielerin für ihre Fans). Was sie heute, am Muttertag so treiben, verraten sie in unserem Interview.

Heute ist Muttertag. Ist der Tag euch wichtig?

Dana:
Es ist für mich wichtig, aber ich glaube, mittlerweile sind meine Kinder alle ziemlich erwachsen und Sonntag morgens, nachdem alle auf einer Party waren samstags, stehen die nicht so gerne auf und machen Frühstück für Mami. Aber es gab da schon eine Zeit und Emma hat das sehr oft gemacht für mich. Sie hat Blumen aus dem Garten gepflückt und mir ein Spiegelei mit Toast und einen Kaffee gemacht. Den besten Kaffee überhaupt mit einer alten Espressomaschine und sie macht das super gerne.

Emma:
Also ich finde schon, dass Muttertag wichtig ist, weil unsere Mutter sich immer um uns kümmert fast unser ganzes Leben lang und dafür kann man wenigstens einen Tag mal etwas für Mama tun.

Was habt ihr denn am Muttertag in München vor?

Emma:
Erstmal ein bisschen ausschlafen und frühstücken. Dann wollen wir zur Surferwelle am Eisbach beim Englischen Garten.

Dana:
Ich wollte Emma unbedingt den Englischen Garten zeigen. Ich habe das so geliebt in München im Sommer. Hier zu sein und in den Fluß zu springen und baden zu gehen. Wenn der Wasserstand hoch genug ist, kann man auf dem Rücken liegen und sich treiben lassen, soweit man will und richtig runterfloaten und irgendwo, wo man möchte, wieder aussteigen. Das liebe ich!

„Erstmal ein bisschen ausschlafen und frühstücken. Dann wollen wir zur Surferwelle am Eisbach beim Englischen Garten. "

Emma, gibt es etwas, wofür du deiner Mama besonders dankbar bist?

Generell, dass sie mich jeden Tag zur Schule fährt, mir das Fußballtraining und die Schule ermöglicht. Einfach, dass sie meine Mutter ist, mir jeden Abend Essen macht.

Worüber könnt ihr euch am meisten streiten?

Emma:
Mhm, ich bin nicht die Ordentlichste, wobei ich es schon generell mag ordentlich zu sein. Aber ich habe meine eigene Art, wie ich das dann sauber mache. Ich brauche dafür Musik und dann mache ich das dann auch. Aber Mama kommt alle zwei Sekunden rein und fragt: „Wann räumst du endlich dein Zimmer auf“ und ich sage dann: „Ja, ich mache es in fünf Minuten. Gib mir fünf Minuten, ich suche nur schnell mein Handy und mache noch Musik an“ und dann sagt sie eine halbe Minute später wieder: „Emma, räum dein Zimmer auf“! Dann sagt sie immer, dass ich nie mein Zimmer aufräume, dabei komme ich einfach nicht dazu, weil ich immer Mama zuhören muss. – Beide lachen!

Seid ihr euch ähnlich? Optisch ja auf jeden Fall!

Emma:
Ich würde sagen, eigentlich nicht so sehr. Es sagen ziemlich viele Leute, dass ich eher so bin wie mein Bruder und mein Vater.

Dana:
Ich weiß es nicht. Ich finde, wir haben einen ziemlich ähnlichen Humor. Wir streiten schon, albern aber auch gerne herum. Es ist ein bisschen wie bei ziemlich beste Freunde.

Gibt es drei Dinge, die Emma von dir hat?

Dana:
Sie macht definitiv alles auf die letzte Minute, das hat sie von mir. Sie ist ein Streber, das hat sie nicht von mir, sondern auf jeden Fall von Til! Ihr Humor, wie der all meiner Töchter, ist meinem sehr ähnlich. Und sie ist sehr offen. Sie kann eigentlich mit jedem sprechen. Ich denke, das hat sie von mir. Sportlich bist du auch.

Emma:
Ja, das stimmt, aber ich glaube, das habe ich eher von Papa – lacht – . Nein, ich glaube, das habe ich von euch beiden. Ihr macht beide eigentlich sehr viel Sport. Du und Papa, ihr seid beide eigentlich ziemlich gleich. Ihr macht beide sehr viel Sport und danach esst ihr aber immer Gummibärchen und wundert euch, warum ihr nicht abspeckt. Bei dir ist es so: Du machst Sport und isst dabei einen Cheeseburger (alle lachen) und bei Papa ist es so: Er macht Sport und ist total dünn und eine halbe Woche später isst er wieder Gummibärchen und Vanille-Eis.

„Sie ist ein Streber, das hat sie nicht von mir, sondern auf jeden Fall von Til!"

Dana, war es für dich ok, dass Emma in Tils Fußstapfen tritt bezüglich der Schauspielerei, du bist ja eher ein privater Mensch.

Ja, ich habe kein Problem damit gehabt damals, weil ich wusste, dass Emma unter Tils Schutz steht und weil die Szene hier in Deutschland sehr viel mehr Privatsphäre zulässt als beispielsweise in Amerika. Man hat ein Recht darauf. Sie kann in Deutschland ein ziemlich normales Leben führen. Das war für uns wichtig.

Unternehmt ihr beide viel gemeinsam und was macht ihr dann?

Dana:
Skifahren, wir waren ein Wochenende in Berlin.

Emma:
Manchmal gehen wir auch ins Kino oder Sushi Essen. Manchmal ist es auch einfach schön, wenn wir ausschlafen und uns dann was von der Bäckerei holen und zusammen frühstücken.

„Manchmal ist es auch einfach schön, wenn wir ausschlafen und uns dann was von der Bäckerei holen und zusammen frühstücken. "

Geht ihr auch gerne zusammen zum shoppen?

Dana:
Ja, Emma hat einen tollen Geschmack und kann sich super entscheiden. Vor allem gehen wir zusammen shoppen, wenn wir in LA sind.

Emma:
Ja, ich liebe Target. Die haben einfach alles und auch zu einem fairen Preis, je nachdem, wie viel man kauft – lacht.

Was sind denn eure Lieblings-Shops im Ingolstadt Village?

Emma:
Also, ich mag sehr gerne Liebeskind Berlin, Rituals und natürlich Nike.

Dana:
Ich gehe immer zu Furla, Strenesse und Cavalli, dort finde ich eigentlich immer was Tolles!

Dana, Bellybutton ist super erfolgreich und spricht vor allem schwangere Frauen und kleinere Kinder an. Vermisst du die Zeit, als deine Kinder klein waren?

Ja, ich vermisse es echt, aber es war damals wirklich wahnsinnig viel Arbeit, denn ich hatte drei Kinder in drei Jahren. Das heisst, ich hatte auf einmal drei Kinder in Windeln- auf einmal. Ich vermisse den Alltag als die Kinder, 6, 7 und 8 Jahre alt waren. Obwohl ich es jetzt sehr genieße, dass ich viel mehr mit ihnen unternehmen kann. Sie sind so selbstständig. Heute kann ich ein Bier trinken gehen mit meinem Sohn – (lacht) – das macht auch Spaß. Trotzdem, immer noch, wenn ich kleine Kinder sehe, denke ich, „oh, ich will auch eines“! ich würde gerne noch eines haben aber ohne Schwangerschaft und ohne Weinen und Windeln.

Emma:
Mama, habe ich viel geweint, als ich klein war?

Dana:
Nein, Lillis Spitzname war Schreihals.

Emma:
Ich und Valentin sind eher die gechillten Kinder und Lilli und Luna die Tornados.

Hast du einen Tipp für werdene Mütter?

Ja, geniesse deinen Frieden und die Ruhe jetzt! Ich glaube aber, das Wichtigste ist, die richtige Balance zu finden zwischen der Zeit mit den Kindern und auch für sich selbst Auszeiten zu nehmen. Man darf sich nicht so sehr stressen. Man schafft einfach nicht alles. Man muss Prioritäten setzen. Ich habe jeden Tag mindestens zwei Stunden gebraucht, bis ich aus dem Haus gekommen bin.

„Ich glaube aber, das Wichtigste ist, die richtige Balance zu finden zwischen der Zeit mit den Kindern und auch für sich selbst Auszeiten zu nehmen. Man darf sich nicht so sehr stressen. "

Würdest du alles wieder so machen?

Ich würde vermutlich zwei Kinder bekommen, dann eine Pause machen und dann wieder zwei bekommen.

Vielen Dank an Emma und Dana!

 

Credit Bilder: Goran Nitschke / Brauer Photos // Ingolstadt Village

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