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Aus Pünktchen wird Leben. Sie verändern dich und die Welt um dich herum mit einem Schlag. Kein Tag der Schwangerschaft, kein Kurs dieser Welt, kein Buch, Rat oder gut gemeinter Tipp bereitet dich auf das vor was dich plötzlich erwischt.  Auf MyTwoDots geben wir Einblick in unser Leben mit den beiden Dotties Pauline und Matilda. Wir sind auf der Suche nach spannenden Geschichten und News für alle frisch gebackenen Mamas, Papas, Omas & Opas, Paten, Freunde und Geschwister oder einfach all jene, die sich für Lifestyle rund um Kids aber auch darüber hinaus interessieren. Wir sprechen mit spannenden Menschen und schreiben über all das, was uns interessiert.

Anneke Krieglsteiner

Alter: 36 Jahre
Tochter: Pauline, 13.Mai 2014
Familienstand: verheiratet seit 2008 mit Leif
Geschwister: 2 Brüder, älter und jünger
Hund: Emmi, frz Bulldogge
Beruf: stellv. Modeleitung der Zeitschrift InStyle (in Elternzeit)
Patentante: von Cecilia und Florentine

Alles anders als gedacht, geplant und jemals für möglich gehalten.
Gäbe es eine Überschrift für den Text der mich selbst, meine Schwangerschaft und das Mom sein betiteln sollte, dann wohl dieser. Wo fange ich an, wo höre ich auf. 
Kein Jahr so chaotisch wie dieses, kein Glück so gross als das ich dafür Worte finden könnte. Nach 26 Kilos mehr auf der Waage, Wassereinlagerung der speziellen Sorte, Sodbrennen und die bekannten Übeltäter nicht ausgelassen, kam Pauline nach fast 23 Stunden Wehen schlussendlich mit Kaiserschnitt in Vollnarkose zur Welt. Geplant war es so natürlich nicht. Mutter, Vater, Kind erschöpft, aber gesund und überglücklich. Seitdem und ein halbes Jahr später hat sich so einiges getan. Pauline brabbelt in einer Tour, kugelt und robbt sich ihren Weg durch die Wohnung. Wo wir bei unserem „zweiten Baby“ wären. Gerne als animierendes Krabbelwesen in Aktion: Emmi, unsere frz. Bulldogge.

  • 10 Fragen

    10 Fragen an Anneke

    Wem sind eure Kinder ähnlich?

    Pauline ist meinem Mann auf Babybildern sehr ähnlich. Manchmal am Morgen, wenn sie noch leicht verschlafen aussieht, sehe ich meinen kleinen Bruder in ihr. Ansonsten höre ich auch sehr gerne das Kompliment, dass sie mir ähnlich sieht. We will see…

    Beschreib ihren Charakter in drei Worten

    Schnell, lustig, laut.

    Wer bist du?

    Ich spreche oft Dinge aus, die noch nicht durchdacht sind (manchmal mit fatalen und verletzenden Folgen). Mir wird gesagt ich sei ein Optimist, was grundsätzlich stimmt, da ich meist vom Positiven ausgehe. Ansonsten bin ich ein großer Schisser, zahle lieber Unmengen an Taxikosten als nachts mit der Bahn zu fahren, schaue im Dunkeln lieber zweimal auf den Autorücksitz und Wechsel bei pöbelnden Männern lieber die Strassenseite. Ich kann Fehler einsehen (außer bei meinem Mann und nur ungern in der Familie). Ich laufe im Beruf ständig in hohen Schuhen herum, privat fragt mein Mann hingegen, wozu ich all diese brauche, wenn ich sie doch nie privat trage. Kaum ist die Haustür aufgeschlossen, tausche ich meine Kleidung noch im Flur gegen einen gemütlichen Jogger aus. Beruflich versuche ich fürs Unternehmen auf Kosten zu achten. Privat habe ich längst den Überblick verloren. Ich meide die Bank. Ich hasse Warteschlangen und alles was sich ewig in die Länge zieht macht mich wahnsinnig. Ich bin in der Lage in kürzester Zeit ein Geschäft zu scannen und zu sehen ob es etwas für mich gibt. Ich probiere nur selten an, sehe, kaufe und gehe. Mein Mann sagt ich wäre der größte Chaot, bei der Arbeit gelte ich als sehr ordentlich und strukturiert. Alles ist also relativ und liegt im Auge des Betrachters.

    „Und, schläft sie schon durch?“ Um die wohl meist gefragte Frage vorweg zu nehmen.

    Hätte mir vor einem Jahr jemand gesagt mit wie wenig Schlaf ich auskommen kann, hätte ich ihm einen Vogel gezeigt. Erstaunlich wie der Köper sich an einen neuen Rhythmus (wenn man das so nennen kann) gewöhnen kann. Wir schlafen wenig, in keinem Fall durch und bewegen uns zur Zeit im 3 Stunden-Takt.

     Wie hat sich dein Mann und eure Beziehung verändert?

    Leif ist ein sehr stolzer Papa. Ohne ihn hätte ich die Schwangerschaft, die Geburt erst recht nicht und auch viele andere Situationen nicht so einfach gemeistert. Ihm ist und war die Meinung anderer meistens egal, was viele Situationen im Leben einfacher macht. Er steht hinter mir und hinter uns, das ist ein sehr gutes Gefühl.

    Mal davon abgesehen dass mein Mann seit Pauline da ist zu 60% auf dem Sofa schläft und wir seitdem auch nicht mehr gemeinsam im Kino waren, ist die Qualität des gemeinsamen Lebens noch größer geworden. Streitereien gab es schon immer, Langeweile noch nie.

    Hat sich dein Modestil seit Baby verändert?

    Ja, und ich genieße es jeden Tag in irgendeine Jeans zu springen, hauptsächlich Baumwollsweater zu tragen sowie diese mit Bikerboots oder Sneakern zu kombinieren. Meine Schränke sind voll mit Klamotten, meine Schuhschränke (ich habe ca. 200 Paar Highheels) habe ich seitdem nicht mehr angerührt und ich habe noch keinen einzigen Tag mit dem Gedanken an einen durchdachten „Look“ vertan.

    Jetzt acht Monate nach der Geburt von Pauline passen alle Sachen wieder und die Lust kommt immer mehr zurück. Trotzdem habe ich mich von vielen Dingen getrennt, die Zeit von knallengen Lederröcken, bunt gemusterten Patchwork-Fellwesten und Leo-Kaschmirpullovern ist irgendwie vorbei.

    Stadt oder Land? Hund oder Katze? Rad oder Bahn? Berge oder Meer? Joggen oder Yoga? Klein – oder doch lieber Grossfamilie? Nanny oder Kita?

    Am Liebsten beides. Kleines Stadthäuschen mit grossem Garten direkt in der Innenstadt zu Preisen wie auf dem Land. Realistisch aber: Stadt, Hund, Rad, Meer, Yoga, Großfamilie

     Die 3 Must Haves fürs Baby

    Manduca, Tripp Trapp-Kindersitz, Sab Simplex (bis 5 Monate)

Lilian Känel

Alter: 33 Jahre
Tochter: Matilda 14.02.2014
Familienstand: verheiratet seit 2012 mit Dominik
Geschwister: Schwester eines älteren Bruders
Beruf: Director Fashion & Sport Style bei häberlein & mauerer, einer Kommunikationsagentur (in Elternzeit),
Patentante: leider noch nicht…

Es kommt wie es kommt…
Das wäre wohl meine Überschrift für die letzten Monate mit Matilda. Was als entspannte Schwangerschaft begann, hat sich leider als relativ kompliziert herausgestellt. Kurzum: 6 Wochen schwanger in der Klinik – so ziemlich alle Komplikationen mitgenommen, die man sich vorstellen kann – Frühgeburt im 7. Monat, weitere 6,5 Wochen mit der kleinen Dame auf der Intensiv- und dann Päppelstation. Riesengroße Angst gehabt, aber auch die Gewissheit, ein großes Kämpferlein auf die Welt gebracht zu haben. Demut gelernt und dem Leben zu vertrauen. Es kommt, wie es kommt. Sie ist ein wirkliches Wundermädchen. Wir denken heute nicht mehr soviel daran, sie ist gesund und munter und wie bei allen anderen frischgebackenen Eltern schwankt unser Gemütszustand zwischen Schlafmangel und Freudentaumel. Wir sind jetzt zu dritt und überglücklich.

  • 10 Fragen

    10 Fragen an Lili

    Wem sind eure Kinder ähnlich? 

    Da die kleine Maus ein Mädchen ist, denkt man natürlich automatisch eher mir. Ich glaube auch, dass sie viel von mir hat – aktuell die Augen, Mimik und Augenbrauen- aber ich erkenne auch in ganz vielen Momenten Dominik wieder. Sie lacht wahnsinnig viel und ist sehr hart im nehmen und ein wirklich sonniges Gemüt. Ich glaube, da kommt er durch. Ich bin auch fröhlich usw., aber irgendwie habe ich das Gefühl, das entspricht ihm noch mehr.

    Ansonsten wünsche ich ihr einfach das Beste von uns beiden. Optisch in jedem Fall seine Locken und eher meine Nase, sonst kann ich auch wunderbar mit einer weiblichen Mini-Version meines Mannes leben. Sie wird dann sehr sportlich, fährt Skateboard und macht jede Menge Blödsinn – für die Erziehungsmaßnahmen ist dann Dominik verantwortlich.

    Beschreib ihren Charakter in drei Worten.

    Fröhlich, kämpferisch, neugierig

    Wer bist du?

    Ich bin Lili und im seriöseren Kontext auch Lilian. Das hängt immer von meiner aktuellen Verfassung ab. Ich bin ein Harmonietier. Ich mag keine schlechte Stimmung. Trotzdem sagt man, dass ich mitunter autoritär und streng wirken kann. Wenn ich was will, dann kämpfe ich dafür und kann sehr anstrengend sein. Angeblich war das schon als Kind so. Ich hasse Ungerechtigkeit und ein falsches Spiel in welcher Art auch immer. Meinen Freunden und Menschen, die mir wichtig sind, bin ich sehr treu, das macht aber auch verletzlich. Ich versuche, empathisch zu sein, das klappt mal besser, mal schlechter. Ich bin super ungeduldig – auch mit mir selbst – und um vorzugreifen, Geduld habe ich, seit Matilda da ist, gelernt. Schusselig bin ich. Permanent stoße ich mich an irgendwelchen Türrahmen und verliere angeblich mein Handy, um es gleich darauf wieder zu finden. Ich verzettele mich außerdem ganz gerne. Trotzdem ist meine größte Stärke das „Tausendsasserdasein“ und ich bin schnell, vielleicht manchmal zu schnell. Mein Mann muss oft unter meinem (blinden) Aktionismus leiden.

    „Und, schläft sie schon durch?“ Um die wohl meist gefragte Frage vorweg zu nehmen

    Meine Nächte sind ziemlich durchwachsen. Manch eine Nacht ist super und dann wieder wacht Matilda alle 2-3 Stunden auf. Ich selbst gehe eher spät ins Bett und das ist nicht wirklich hilfreich. Mein Schlaf ist auch leicht. Früher habe ich mit Oropax geschlafen, das geht jetzt nicht mehr. In den ersten Wochen hatte ich riesige Probleme wieder einzuschlafen mitten in der Nacht. Ich habe über Matilda gewacht.

    Wie hat sich dein Mann und eure Beziehung verändert?

     Er ist viel besorgter als früher und klar, unsere Beziehung ist ein wenig in den Hintergrund gerückt die letzten Monate. Andererseits sind wir auf eine andere Art auch inniger als zuvor. Ihn als Papa zu sehen berührt mich ganz oft sehr, weil er es wirklich richtig gut macht. Er ist unendlich geduldig und liebevoll und hat keinerlei Berührungsängste. Ich weiß auch, dass er stolz auf mich und unsere kleine Familie ist. Manchmal wäre mehr Zeit zusammen toll. Abende in denen wir einfach nur müde auf der Couch liegen, sinnbefreit Fernschauen und nicht mehr miteinander sprechen können, sind sehr viel häufiger geworden. Meine Übermüdungslaunen muss zum größten Teil er ausbaden und ich wiederum versuche seine schlafmangelbedingte Schusselich- und Vergesslichkeit zu übersehen. Das klappt nicht immer aber immer besser.

     Hat sich dein Modestil seit Baby verändert? 

     Ja, entspannter, wobei ich schon immer privat super easy unterwegs bin. Der einzige, große Unterschied: die schickere Seite gibt es gerade kaum noch. Außerdem konzentriert man sich eher auf das Wesentliche. Aktuell düse ich in Boots, Sneaker und Parka und meist Jeans durch die Welt. Ich benutze schon seit Wochen die gleiche Tasche (ok, die habe ich einigermaßen neu gekauft) und stresse mich nicht so sehr. Was wirklich anders ist: ich schminke mich oft gar nicht. Wobei ich jetzt schon merke, dass es mehr und mehr wiederkommt und auch die Lust, die Alltagskluft abzulegen. Genügend Auswahl bietet mein Kleiderschrank ja…

     Stadt oder Land? Hund oder Katze? Berg oder Meer?

    Ich liebe das Stadtleben und das Reisen, träume aber irgendwie auch von einem Bauernhof mit Schwein, Pony und Hund; stadtnah natürlich, mit einem See und Bergen und idealerweise auch das Meer ganz nah…ihr wisst schon, was ich meine…

     Joggen oder Yoga?

    Yoga. Ich hasse Joggen. Ich bilde mir immer wieder ein, das zu mögen, tue es aber nicht.

    Klein – oder doch lieber Großfamilie?

    Ich liebe Großfamilien und hätte gerne eine, werde das aber selbst nie haben. Mein Traum: eine Art Kommune (auf einem Bauernhof) mit Freunden. Das ist dann fast dasselbe…

     Die 3 Must Haves fürs Baby

    Eine Trage, wir haben eine Weego, ein oder mehrere Schnullis, Mulltücher in klein und groß.