Stadt, Land, Mama – raus ins Grüne!

am 17.08.2017

Der Traum vom Haus im Grünen. Raus aus der Innenstadt, rein in die Natur mit viel Platz und eigenem Garten. Haben wir nicht alle schon einmal darüber nachgedacht? Wer könnte darauf besser eine Antwort finden als Katharina von Stadt Land Mama.

Kleines Häuschen in Mitten der Innenstadt, gerne mit viel Grün, Garten und wenig direkten Nachbarn. Und das am liebsten in unserer Strasse. Cafés und Spielplätze in direkter Nähe, Freunde sowieso und überhaupt soll doch alles beim Alten bleiben. Eben nur mit viel mehr Platz.
Das ist für viele von uns natürlich ein Traumdenken. Daher die entscheidende Frage: Raus aus der Stadt, rein ins Grüne? Oder doch lieber City- Nähe und Mittendrin dabei?
Fragen über Fragen. Gestellt haben wir uns diese sicher wohl schon alle einmal.
Wer es in die Tat umgesetzt hat? Katharina von Stadt, Land, Mama.

Katharina hat 3 Kinder (6 und 3 Jahre alt, sowie 8 Monate alt) und ist Journalistin und Bloggerin bei Stadtlandmama.de

Und die entscheidende Frage: Wer ist nun Stadt und wer Land-Mama?

Lisa, wohnt in der absoluten Pampa im Bergischen Land – daher ist und bleibt sie die Land-Mama – auch wenn ich seit zwei Jahren nicht mehr in Berlin Mitte wohne , sondern im grünen Südwesten der Hauptstadt.

Was ist das schönste am Haus?

Wir haben vorher in einer wunderschönen Altbau-Wohnung gewohnt – 1. Stock, 3,80 Meter hohe Decken, Stuck, Flügeltüren – ein Traum. Wenn man dort, wie wir damals anfangs- ohne Kinder lebt. Mit einem Kind ging es auch noch, aber als unser Sohn mobiler wurde, habe ich gemerkt, dass ich eine Veränderung brauche. Und mehr Platz.
Wie lebt ihr jetzt?

Wir leben in einem kleinen Hexenhäuschen in einer Denkmalgeschützen Siedlung im Südwesten Berlins. Wir sind 5 Minuten entfernt von einem Badesee und direkt am Wald.

Die größte Veränderung?

Ein Haus hat den Vorteil, dass sich alles auf verschiedenen Stockwerken abspielt. Das entzerrt alles, man sitzt nicht so aufeinander. Wir haben mehr Platz und mehr Rückzugsgebiete für alle – das ist herrlich. Die Nähe zur Natur ist das absolut Beste, was uns passieren konnte. Die Kinder sind ganz viel draußen, wir sind im Wald unterwegs, gehen schwimmen und viel spazieren.

„Die Nähe zur Natur ist das absolut Beste, was uns passieren konnte."

Wie hat sich der Alltag verändert?

Früher saß ich jeden Nachmittag auf Spielplätzen herum, das mach ich so gut wie gar nicht mehr. Die Kinder spielen mit den Nachbarskindern auf der Strasse oder im Garten. Das ist für mich ein riesen Luxus. Generell sind wir viel mehr draußen, bewegen uns mehr. Ich empfinde unseren Alltag als wesentlich stressfreier – es gibt auch keine vierspurigen Strassen mehr und viel weniger Lärm. Die Kinder können hier durch die Gegend radeln – das hätten sie früher nicht gekonnt.
Ja, mir fehlen manchmal all die Cafés und Restaurants, dann fahre ich in meinen alten Kiez. Und von uns aus ist man zum Shoppen in 25 Minuten am Ku’damm.

Wie sehen eure Wochenenden aus?

Wir treffen Freude, gehen im Sommer baden, grillen im Garten. Früher sind wir oft mit dem Auto irgendwo hingefahren, wo es nett für die Kinder war. Das machen wir kaum noch – die Kinder sind froh, wenn sie hier mit ihren Freunden durch die Gegend düsen können.

1000 Dank liebe Katharina! Ihr habt alles richtig gemacht! Freue mich auf unser Berlin Mädels Weekend im September…

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