Wieso man eine Babytrage braucht? Unterwegs mit Ergobaby!

am 18.03.2016

Eine Babytrage ist für uns essentiell. Obwohl wir einen Kinderwagen haben und viel damit unterwegs sind, ginge es trotzdem nicht ohne eine gute Trage. Das war mit einem Kind so und hat sich mit zweien noch verstärkt! In den letzten Wochen konnten wir die neue Ergobaby testen.

Seit ein paar Wochen sind wir mit der 360-KOMFORTTRAGE von Ergobaby unterwegs und das vorab: sehr begeistert. Hauptpunkte sind für uns: Handling, Sicherheit und Bequemlichkeit für das Baby und Optik irgendwie auch.

Ganz generell: Warum trägt man ein Baby? Das hat viele Gründe. Zum Einen ist es oft notwendig, denn viele Babys mögen schlichtweg ihren Wagen nicht, sondern brauchen Nähe und Geborgenheit. Sie sind nach neun Monaten im Bauch der Mutter einfach nicht bereit, auf dem Rücken, in einem Wagen zu liegen – alleine. Zum Anderen ist es aus vielerlei Gesichtspunkten heraus wahnsinnig praktisch und gut handlebar im Alltag, gerade in einer Stadt. Das winzige Baby oder auch spätere größere Kleinkind kann unkompliziert mitgenommen werden. Man spart sich die lästige Suche nach dem Aufzug, den Rolltreppen, kommt überall durch, muss den Wagen nicht stehen lassen etc.

Mit zwei Kindern ist es eine echte Alternative zum opulenten Zwillings- oder Geschwisterkinderwagen. Wie bei uns wäre manch eine Aktivität (ich sage nur Kinderturnen) nicht möglich ohne die Trage…Auch auf Reisen macht es immer Sinn, sie dabei zu haben. Wir waren beispielsweise mit unserer Trage und dem Buggy bei den Großeltern und hatten gar keinen anderen Wagen dabei. Südafrika haben wir im letzten Jahr ebenfalls mit Trage und Buggy bereist.

Und zu guter Letzt ist es einfach schön, das kleine Bündel nah bei sich zu haben. Sie werden so schnell groß und man merkt förmlich, wie sie sich nah am Körper von Mama oder Papa wohlfühlen, einschlafen und die Zeit der Geborgenheit geniessen.

PS: ein kleiner Tipp: Selbst wenn man mit dem Wagen unterwegs ist, macht es Sinn immer eine Trage dabei zu haben… man weiß nie, was noch kommt, denn wenn die Stimmung kippt, funktioniert bei uns der Alltag nur tragenderweise!

 

Wie finden wir also unsere neue Ergobaby 360-Komfortrage?

Zum Handling:

Wir sind durch das erste Kind schon trageerprobt und es mag daran liegen, dass das Anlegen der Trage uns ziemlich leicht von der Hand geht. Ich war ehrlich überrascht. Unter anderem sind aber auch die verstellbaren Seitengurte daran beteiligt, denn sind diese geöffnet (das geht mit einem unkomplizierten Handgriff), kann ich easy selbst die unabdingbare Rückenschließe erreichen und schließen. Wie bei einem schweren Rucksack ist diese maßgeblich wichtig, damit sich das Gewicht gut verlagert und der Rücken nicht schmerzt. Ich weiß, wovon ich spreche!!!

Der Bauchgurt ist schnell angelegt. Der Klettverschluss ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber sehr stabil. Die zusätzliche Schnalle sorgt für besten Halt. Das Baby wird in guter und für das Kind wichtiger Spreizstellung in die Trage gesetzt. Wichtig: Die Knie müssen hüfthoch „angehockt“ sein, das ist die ideale Stellung und viele Tragen berücksichtigen das leider noch immer nicht. Gerade deshalb greifen viele auch auf das Tragetuch zurück.

Zum Thema Sicherheit:

Sitzt das Baby einmal in der Trage, kann selbst bei wildem Hantieren nicht mehr viel passierieren. Natürlich sollte man auf das Köpfchen achten und bei offenen Schließen das Baby zusätzlich halten. Ist einmal alles geschlossen, wird das Köpfchen gut gesützt und das Baby kann sich entspannen. Wichtig ist, dass man trotzdem darauf achtet, dass das Baby nicht abknickt und gut Luft bekommt. Toll ist der spezielle Newborn-Einsatz!

Bequemlichkeit:

Mein Baby kann leider dazu nichts sagen, aber für mich ist die Trage bei guter Einstellung sehr bequem. Ich trage auch öfter ein Tuch, da man hier sehr viel enger binden kann und es dadurch angenehm ist für den Rücken. Die Ergobaby ist mit Abstand die bequemste Trage, die ich bis dato umgeschnallt habe und wie gesagt, es ist nicht mein erstes Trage-Erlebnis. Die Schultergurte sind verhältnismäßig breit. Auch sonst kann man sie so einstellen, dass es gut passt. Klar ist, Babys werden schwerer und das Tragen kann einem keiner abnehmen…

Wie sieht sie aus?

Wir waren in der Farbe Navy & Khaki unterwegs. Generell ist die Trage dezent und unaufgeregt und das ist auch gut so.

Unterwegs mit der Trage:

Ob zum Yoga, zu Besuch bei den Großeltern, dem Spielplatz, zum Turnen mit Matilda oder dem morgendlichen Gang zur Kita und in den Supermarkt. Sie hat uns viel begleitet.

PS: Matilda trägt ihr Baby übrigens auch häufig mit sich herum. Bis dato im Schneeanzug oder dem Latzrock, aber wir liebäugeln bereits mit der Ergobabytrage für Kids

Auf dem Weg zum Yoga

Bei Oma & Opa

Matilda und ihr Baby

On Tour…

Was kann die Trage zusammenfassend laut Hersteller?

* 4 ergonomische Tragepositionen: Bauch, Hüfte, Rücken und Fronttrageweise in Blickrichtung (wir haben aktuell nur die Bauch-Trageweise ausprobiert)

* Für Babys und Kleinkinder von 5,5–15 kg. Säuglinge (3,2–5,5 kg) gibt es  den separat erhältlichen Neugeborenen-Einsatz

* Schalensitz sorgt dafür, dass das Baby in allen 4 Tragepositionen ergonomisch gesund positioniert ist, und lässt sich an die Fronttrageweise in Blickrichtung anpassen

* Zusätzlicher Halt für Kopf und Nacken, verstellbares Rückenpanel

* Verstellbarer Taillengurt mit Klettverschluss (66–132 cm) zur Unterstützung des unteren Rückenbereichs. Kann für optimalen Komfort höher oder tiefer getragen werden, insbesondere nach einer Kaiserschnittgeburt

* Gepolsterte Schultergurte (wirklich bequem)

* Verstaubare Kopfstütze mit UPF 50+ für Sonnen- und Sichtschutz

* 100 % Premium-Baumwolle

* Maschinenwaschbar 30°C, Trockner geeignet – niedrige Temperatur

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