Wir sollten alle viel mehr Ponyreiten…

am 04.06.2017

Warum Ponyreiten der Seele gut tut? Ja, meine ich tatsächlich ernst und hoffe damit nicht in die verrückte Reiterfräulein-Ecke abzurutschen...

Und wenn doch, auch egal… Denn letztes Wochenende waren wir Ponyreiten – das erste Mal. Matilda, Pony Tony und ich. Wie es war? Sensationell und warum? weil wir draußen in der Pampa rumgezuckelt sind und einfach die Zeit genossen haben. Es war nicht spektakulär, aufregend oder verrückt, sondern schlichtweg schön und ein weiterer Schritt für unsere kleine Große!

Zu sehen, wie stolz sie war und mutig – todesmutig überhaupt das Pony bestiegen zu haben und wie groß sie inzwischen ist mit ihren 3 Jahren und 4 Monaten. Einfach unglaublich. 30 Minuten lang haben für einen Moment ihre und meine Welt still stehen lassen und ich konnte wirklich zusehen, wie sie gewachsen ist und wie das ruhige Schaukeln des braun / weiß gefleckten Vielfraßes ihr Vertrauen gewonnen hat (ja, sie wollte, war aber auch mehr als skeptisch). Das kleine Pony hat Matilda nicht enttäuscht und das war am Ende das Allerschönste. Tony ist jetzt ihr Freund und jeder hat von unserer – ihrer – Reiterei erfahren.

Sie will das jetzt immer machen und beim nächsten Mal schon alleine. Angst? Nein danke! Warum ich davon hier schreibe? Es ist unfassbar zu sehen, wie unsere Kinder neues lernen und entdecken und ich bin unendlich dankbar dafür, dabei sein zu dürfen. Als nächsten steht das alleine schwimmen vor der Türe, auch das Fahrrad mit Pedalen („ich bin groß Mamaaaa“) ist schon ein Wunsch und mich gruselt es bei dem Gedanken daran, dass sie das irgendwann auch alles ganz ALLEINE kann. Gleichzeitig bin ich irre stolz und kann kaum erwarten, was als nächstes auf ihrer Welteroberungs-Liste steht…

 

 

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