Drei Jahre, die die Welt verändert haben

am 14.02.2017

Eine überstolze Mama bin ich heute an deinem dritten Geburtstag. Eine Liebeserklärung an meine große, kleine Tochter...

Du große Kleine, mit dem noch größeren Herzen. Für jeden ist darin Platz: Püppi, Line, Emil, Greta, Hannah, Frieda, Miko… Zum Geburtstag sollen am liebsten alle Kinder aus der Kita kommen inklusive aller Betreuer! Es gibt niemanden, den du nicht magst. Außer  vielleicht die Krokodilfussmatte für die Badewanne von Ikea. Die macht dir Angst.

Die „Warumfrage“ begleitet uns ständig, du plapperst in einer Tour, aktuell so laut wie eine Oma mit Hörgerät. Man hört dich schon bevor man dich sieht!

Du hast mein Herz im Sturm erobert vor genau drei Jahren. Soviel gesorgt haben wir uns um dich, um mich, um die ganze verflixte Situation und trotzdem hast du kleines Kämpfermädchen uns den Start so leicht gemacht, wie es für dich damals eben ging.

Drei Jahre. Was für eine Zahl. Drei Finger an einer Hand. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich dir versuche zu erklären, wie alt ich bin (mit sieben mal einer Hand) lachst du nur und hörst nach drei Händen nicht mehr zu. Du liebst Schokokuchen mit Smarties, aktuell Peppa Wutz und Bücher. Gerade vor allem Wimmelbücher und richtige Geschichten von Kindern wie dir. Du kannst deine Zuge rollen wie Papa und findest es herrlichst, dass ich das nicht schaffe!

Was du nicht magst? Gemüse, ruhig sitzen, Wasser im Gesicht und Haare waschen. Dafür liebst du Reis, Quarkbällchen, Maracujas, deinen Kaufladen, Dinge sortieren, ausräumen… Fragen stellen. „Mamaaa was machst du?“ Du erklärst mir die Welt und mit deinen Augen ist alles sehr einfach. Wir vermissen Oma und Opa oder Line? Los, wir gehen sie besuchen fahren! Ungeduldig bist du und wenn was nicht gleich so klappt nervt es dich. So geht es mir bis heute.

Du bist noch immer nicht die Größte aber sowas von „oh ho“ kannst klettern wie ein Äffchen und fährst am liebsten alleine auf dem Schlitten den Berg runter und alternativ noch mit deinem kleinen Bruder vorne.

Den liebst du ganz besonders. Nicht immer aber beinahe. Morgens bringen wir erst ihn in seine Kitagruppe und dann dich. Er wird gemaßregelt, bemuttert und bekuschelt. Bruder eben.

Obwohl du mutig bist, brauchst du eine gewisse Zeit zum „warm“ werden, mit neuen Menschen, Dingen, Situationen. Fremdes ist dir unheimlich.

So oft stehe ich, kurz bevor ich eigentlich schlafen möchte, nochmal auf, gehe zu euch runter und streichle dir über den Kopf. Miko natürlich auch. Gestern, als ich leise flüsterte „weißt du eigentlich, wie lieb ich dich habe“, bist du kurz aufgewacht und hast geflüstert: soviel und noch mehr!“

Du bist das Beste, was mir passiert ist und ich bin unfassbar dankbar und verliebt!

2 Antworten zu “Drei Jahre, die die Welt verändert haben”

  1. Conny sagt:

    Wunderschön geschrieben!!! Genau das ist Mama-Sein und unvergleichliche Liebe zu seinen Kindern!

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